labrador Retriver



Geschichte

Der Labrador stammt ursprünglich aus Neufundland an der Ostküste Kanadas. Bekannt war er dort aber unter dem Namen St. John’s Hund, benannt nach einem Oberst. Seine Aufgabe war es den Fischern zu helfen, indem er abgetriebene Netze und Fische wieder holte. Dies ist der Grundstein für seine Wasserliebe und Apportierleidenschaft, die ihn auch heute noch auszeichnen. Als Jagdgebrauchshund machte er ab Anfang des 19. Jahrhunderts Karriere, nachdem der englische Lord Malmesbury ihn nach Großbritannien holte. Hier fand er schnell weitere Anhänger in Adelskreisen und wurde auf jagdliche Leistungsfähigkeit hin gezüchtet.

Verhalten und Wesen

Seinen heutigen Namen, Labrador Retriever, erhielt er erst 1970. Labrador ist der Name einer Insel vor Neufundland, Retriever (von engl. „retrieve“, übersetzt “zurückholen”) bezieht sich auf sein jagdliches Einsatzgebiet. Er wurde für die Arbeit nach dem Schuss gezüchtet, das heißt zum Suchen und Bringen des erlegten Tieres. Durch seine Vorliebe für Wasser, war vor allem auch das Apportieren von Wasservögeln ein wichtiges Einsatzgebiet. Alle heutigen Labradore gehen auf diese englischen Jagdhunde zurück. Ab 1930 wurde der Labrador auch außerhalb der Jagd immer populärer.  

Eingesetzt wird der Labrador heute in vielen Bereichen, z.B. als Blindenhund, als Rettungshund oder Drogenspürhund. Der ursprüngliche Labrador war schwarz, andere Farben waren lange nicht anerkannt. Ab dem Jahr 1899 gibt es auch gelbe Labradore, braune wurden erst ab 1964 offiziell anerkannt.
Charakteristisch ist der kompakte Körperbau, die „Otter“-Rute, der breite Kopf mit Schlappohren sowie die wasserabweisende Unterwolle.

Haltung und Pflege

Durch seine gutmütige, unkomplizierte und menschenfreundliche Art, eignet der Labrador sich gut als Familienhund und gilt als Anfängerhund. Hierbei sollte man nicht vergessen, dass auch ein Labrador sich nicht von selbst erzieht, recht groß und kräftig wird und im Teenager-Alter gerne seine Grenzen austestet. Es kostet auch oft viel Arbeit, ihm abzugewöhnen, jeden fremden Menschen und jeden fremden Hund überschwänglich als neuen besten Freund zu begrüßen. Ein junger Labrador (und auch ein entsprechend geförderter und schlanker erwachsener Labrador) bringt viel Energie mit, ist verspielt und will Beschäftigung. Dummy-Arbeit bietet sich geradezu an.  Die Pflege ist wenig aufwendig. Da der Labrador aber haart und draußen kaum eine Pfütze auslässt, sollte man nicht zu penibel sein. Seine Verfressenheit macht es wichtig, sehr auf seine Figur zu achten. Vor allem, da der Labrador zu Gelenk-Fehlbildungen (Hüftgelenksdysplasie und Ellenbogendysplasie) neigt.  

Anforderungen an den zukünftigen Labradorbesitzer

Der Labrador eignet sich für aktive Menschen, die weite Spaziergänge bei jeglichem Wetter nicht scheuen; die den Labrador als richtiges Familienmitglied ansehen und bereit sind, die Zeit und Mühe zu investieren, die notwendig ist, um ihm ein rassegerechtes Leben zu ermöglichen. Nur dann kann er all seine guten Eigenschaften zeigen. Er eignet sich keinesfalls für ausschließliche Zwingerhaltung ohne jegliche Ansprache. Natürlich kann er auch mal ein paar Stunden alleine bleiben. Am liebsten möchte er jedoch mit seinen Bezugspersonen zusammen sein. Als Welpe und Junghund sollte der Labrador wenig Treppen steigen müssen. Er gehört zu den Hunden, die schnell wachsen und ein Gewicht erlangen, das sich bei zusätzlichen Belastungen schädigend auf die noch nicht ausgereifte Knochen auswirkt.

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